Laura Huonker, 1981, geboren und aufgewachsen in Zürich, studierte zunächst Soziologie, Geschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Bern bevor sie 2008 ihr Regiestudium an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK abschloss. Seither führen sie ihre Arbeiten an verschiedene Bühnen in der Schweiz und in Deutschland. Sie inszeniert Dramen und Drehbücher wie zum Beispiel Prinzessinnendramen. Die Wand von Elfriede Jelinek (Zürcher Festspiele '07) oder Angst essen Seelen auf von Rainer Werner Fassbinder (Theater Baden Baden 2014). Ebendort brachte sie 2013 mit jugendlichen Laienmitwirkenden und Profis Homevideo nach Jan Braren zur Uraufführung (eingeladen zu Heidelberger Stückemarkt 2014). In einigen ihrer Inszenierungen zeichnet sie sich auch für das Bühnenbild verantwortlich. Ein Schwerpunkt ihrer Regietätigkeit sind Stückentwicklungen mit Schauspielensembles und Laien sowie Inszenierungen mit gemischter oder interkultureller Besetzung, zuletzt am interkulturellen Maxim Theater Zürich Würde & Widerstand: Antigone! Ein Schauspiel über die Zumutungen von Macht & Ohnmacht (2018). Mit dem Theaterkollektiv Rock the Babies (RtB) realisiert sie dokumentarische und performative Theater-, Film-, und Installationsarbeiten mit sozialen und politischen Themen wie zum Beispiel am Theater Neumarkt Zürich eine fünfteilige Serie über die Zivilgesellschaft: Showcase Realpolitik (2016). Bezogen auf ihre Theaterarbeit liess sie sich in Somatic Experiencing ausbilden, ein Konzept zur Auflösung von Schock und Trauma nach Peter A. Levine (USA). Seit 2013 ist sie Lehrbeauftragte der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und seit 2015 Mitglied des Zürcher Kantonsrates.

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