HOMEVIDEO

nach dem Drehbuch von Jan Braren | Bühnenbearbeitung: Can Fischer | Uraufführung | Theater Baden-Baden | 2013

Was heißt da Zuschauer? Hineingezogen, verstrickt ist er in das Desaster, das sich vor seinen Augen authentisch quälend abspielt. [...] Es ist die Wirklichkeit, die Regisseurin Laura Huonker scharfsichtig analysiert.
– Badisches Tagblatt

Can Fischers Bühnenfassung folgt dem Fernsehfilm Homevideo von Jan Braren (Deutscher Fernsehpreis 2011, Grimme-Preis 2012).

Der fünfzehnjährige Jakob ist sensibel und ein wenig schüchtern – ein ganz normaler Jugendlicher, kein Aussenseiter. Er hat sogar Chancen bei seiner Mitschülerin Hannah. Doch zu Hause geraten die Dinge aus dem Gleichgewicht: Die Eltern streiten, die Mutter zieht aus, der Vater ist überfordert. Als Jakobs Videokamera verliehen wird und ein kompromittierendes Video in die falschen Hände gerät, kippt sein Alltag. Die Drohung ist klar: »Zahl Schmerzensgeld – sonst geht das Ding ins Netz.« Jakob wird zur Zielscheibe seiner Mitschüler und immer stärker Opfer von Cybermobbing.

UA: 2. Oktober 2013

Die Inszenierung wurde 2014 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und für den Jugendstückepreis nominiert

Regie & Bühne: Laura Huonker
Dramaturgie: Leona Benneker
Kostüme: Anne Klein
Video: Sebastian Ganz

Es spielen: Catharina Kottmeier, Benjamin Hille, Florian Kroop sowie aus dem Spielclub: László Branko Breiding, Anne Makosch, Valentin Mirow, Ricarda Schäfer, Milica Vidakovic

Homevideo nach dem gleichnamigen Drehbuch von Jan Braren. Bühnenbearbeitung: Can Fischer. Aufführungsrechte: Verlag der Autoren.

Foto: Frank Woelfl

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