M a t e r i a l


Ausgewählte Pressestimmen

reformiert. «Spannend, aber schwierig und sperrig kommt der vierteilige Roman ‹Joseph und seine Brüder› von Thomas Mann daher. Die wenigen Bibelseiten als Vorlage verwandelte der Schriftsteller mit Detailfülle und psychologischer Raffinesse in ein Buch mit über 2000 Seiten. Ein Stoff, der kaum bühnentauglich ist. Dennoch wagt die Regisseurin Laura Huonker das Experiment.» Delf Bucher, 06/2019

Anzeiger Bezirk Affoltern «Das ‹Rollende Gewissen› ist viel mehr als ein Theaterstück - es ist ein soziales Experiment, das sich ständig weiterentwickelt.» Salomon Schneider, 22.09.2016

Badisches Tagblatt «Bleierne Schwere drückt auf das Gemüt, und es liegt nicht nur an dem düsteren Kubus des Baden-Badener Theaters im Kulissenhaus, der die Zuschauer für eine lange Stunde gefangen hält. Was heißt da Zuschauer? Hineingezogen, verstrickt ist er in das Desaster, das sich vor seinen Augen authentisch quälend und zäh abspielt. Die Uraufführung von ‹Homevideo›, basierend auf dem Drehbuch von Jan Baren zum gleichnamigen, preisgekrönten Fernsehfilm von 2011, zeichnet die Realität des digitalen Zeitalters, thematisiert Cybermobbing und zerrt an den Nerven der Zeugen eines erbitterten Ehekriegs. Das erscheint alles ein bisschen heftig für Jugendliche ab den empfohlenen 14 Jahren, und erst recht für 13-Jährige, die von Ensemblemitglied Florian Kroop und fünf Laiendarstellern des Jugendclubs U22 erschreckend überzeugend dargestellt werden. Aber es ist die Wirklichkeit, die Regisseurin Laura Huonker scharfsichtig analysiert.» Gisela Brüning, 04.10.2013

Anzeiger Bezirk Affoltern «Sie wirken, die inszenierten Lebensgeschichten, machen nachdenklich. Sie regen Gefühle, die einen nach dem Stück noch eine Weile auf dem Stuhl sitzen lassen. Die zum 100-Jahr-Jubiläum des WWW vom Verein Freundeskreis Werk- und Wohnhaus zur Weid organisierte Theaterinszenierung informierte über ein düsteres Kapitel schweizerischer Sozialpolitik.» Urs E. Kneubühl, 25.11.2012

Badische Neueste Nachrichten «Vital und schlüssig bringt Regisseurin Laura Huonker in der Uraufführung das Geschehen auf die kleine Bühne des Kulissenhauses. (...) Mit seiner unvermutet ins Bedrohliche kippenden Geschichte reißt das Stück viele Themen an, mal unterhaltsam wie bei der zeitlos aktuellen Verklemmung junger Verliebter, mal bedrückend wie bei der Perspektivlosigkeit durch Armut. So erzählt ‹Die mich jagen› auf knappem Raum und in rund 75 Minuten von inneren und äusseren Zwängen, die uns jagen. Und lässt Charlotte eine nachwirkende Frage in den Raum stellen: ‹Warum ist es so wichtig, was die anderen denken?› Anhaltender Premierenapplaus.» Andreas Jüttner, 09.05.2011

Blicklicht Kulturmagazin «Immerhin gibt es nicht weniger zu erleben als ALLES. Und das in einer Nacht, die für’s Publikum auf nur eine Stunde zeitgerafft wurde. Was da passiert und wie es auf die Bühne und Leinwand gebracht wurde, ist fast schon atemberaubend (Regie: Laura Huonker).» Jens Pittasch, Nr. 9/2010

P.S. «Laura Huonker stellt ihre Diplominszenierung ‹Endstation Sehnsucht› in einen eingezäunten Platz inmitten von Pneus und reduziert das Stück auf die vier HauptakteurInnen. So kommt die offensichtlichste Qualität, die Schauspielführung, am deutlichsten zum Ausdruck.» Thierry Frochaux, 21.02.2008

Tages-Anzeiger «Auf einem mörderischen Monsterschredder turnen Inge (Bachmann) und Sylvia (Plath) herum (Ute Sengebusch und Kathrin Panzer). Beide werden sich hineinstürzen. Splendide Schmallippigkeit in karger Staffage: bitte ein Bouquet für Kathrin Panzer!» Alexandra Kedves, 18.06.2007

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